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Törleß

Törleß sind Daniel Weißenbach (Gesang, Gitarre), Johannes Juen (Gitarre), Micha Gabriel Plößnig (Bass), Judith Hagenhofer (Schlagzeug) und Maya Kranner (Akkordeon, Keys, Gesang). Die Wiener Formation geht aus dem Projekt Taglöhner hervor, das mit „Die Unmöglichkeit zu bleiben“ ebenfalls einen Tonträger veröffentlicht hat. 2017 erschien ihr Debütalbum „Pan Pan Pan“, das auf dem Label Pumpkin Records veröffentlicht wurde. Im Frühjahr 2022 erscheint ihr Nachfolgealbum “Transis” bei Strizzico.

Törleß – „Null Grad“ [Single – VÖ: 15. Juli 2018]

Wenn Anfang des kommenden Jahres (2022) das Nachfolgealbum “Transis” zur Veröffentlichung kommen wird, rücken Themen der Metamorphose – Prozesse des Alterns, der urbanen Vereinsamung und der Identitätskrise – in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die sich wiederum auf den Albumtitel “Transis” beziehende Begrifflichkeit des mittelalterlichen Memento Mori soll sich aber auch musikalisch niederschlagen: Eine Erweiterung des Instrumentariums scheint unabdingbar – Cembalo, Chöre, Anleihen an die Klassik (La Messe de Nostre Dame) – fallweise Versuche mit Stilmitteln des Sounddesigns/Tonmontage. Alles nicht neu, muss es auch nicht.

Pressestimmen

“Die Texte auf “Pan Pan Pan” sind wohltuend unkitschig, machen aus Melancholie keinen Gebrauchsartikel und sind auch fern von politischem Agit-Prop oder sonstigen diskursiven Verrenkungen angesiedelt. […] Auch weil die völlig geradlinige Rockmusik einen schönen Kontrast zu den Lyrics ergibt, hebt sich das Album aus der Masse hervor. Seit ein gewisser Nino aus Wien auf der Bildfläche erschien, gab’s kein so interessant getextetes Album aus Österreich.”
Kleine Zeitung

“Törleß klingen nach gepflegtem Deutsch-Rock zwischen Element of Crime und einer in die Jahre gekommenen Hamburger Schule. […] Ein äußerst gelungenes Debüt mit einem Haken, nach 48 Minuten konzentrierter Melancholie brauchen Ohren und Träger_innen einen hochprozentigen Stimmungsaufheller.”
Augustin

“In der deutschsprachigen Musik kommt niemand an Element of Crime heran! So weit, so falsch. Törleß beherrschen die Kunst, mit wenigen Worten große Bilder entstehen zu lassen, was eben Sven Regener und seine Band meisterlich beherrschen. […] Musikalisch sehr reduziert, alles dreht sich um den Gesang, und das ist gut so. […] Hier entsteht Großes.”
Concerto

“Das Debut ist jedenfalls zugleich federleicht und doch tonnenschwer melancholisch-lakonisch. ‘Hallstatt’, der Song klingt wirklich nicht nach Erstling, so mutig wird hier dahin gesungen und geschrammelt. […] Wir sind froh, dass die Platte den Weg zu uns gefunden hat. Weil: Eine der spannendsten Neuerscheinungen dieses Landes in der bald abgelaufenen Saison.”
Haubentaucher

„Nur vergleichsweise konventionell klingt die Musik des Quintetts Törleß, das manche Kritiker an Element of Crime erinnert. Im Mittelpunkt des Debütalbums ‘PAN PAN PAN’ stehen die Texte – wie nicht anders zu vermuten bei einer Band, die sich nach Robert Musils Roman ‘Die Verwirrungen des Zöglings Törleß’ benannt hat. Die kleine Welt wird groß in Episoden voll Lokalkolorit, angesiedelt zwischen Donaukanal und Bodensee, unter meistens eher grauschwarzem als blauem Himmel.“
Radio Ö1


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